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1. Test: Unterstützen Screenreader getaggte PDFs?

Seit 2001 und der Adobe Acrobat Version 5 können PDFs barrierefrei strukturiert werden: Überschriften, Listen oder Tabellen können ähnlich wie in HTML mit Tags ausgezeichnet werden. Auf dieser Basis ist es möglich, sie anders darzustellen, neu umzubrechen oder per Screenreader vorlesen zu lassen.

Zunächst war der praktische Nutzen von PDF-Tags allerdings eingeschränkt. Mit gängigen Screenreadern war es lange nicht möglich, auf Basis der Tags im Dokument zu navigieren, damit war die Dokumentstruktur ausgerechnet für diese wichtige Zielgruppe nicht nutzbar.

BIK hat in Zusammenarbeit mit dem Projekt INCOBS geprüft, wie weit die Unterstützung getaggter PDFs bei aktuellen Screenreadern gediehen ist.

Ein positives Ergebnis: mit dem gebräuchlichsten Screenreader JAWS ist die Nutzbarkeit gut strukturierter PDFs inzwischen durchaus vergleichbar mit der barrierefreier HTML-Seiten. Die meisten wichtigen Tags werden analog zu HTML-Strukturelementen behandelt und erlauben dem Nutzer, PDFs mit den gleichen Techniken zu lesen, die er schon von Webseiten kennt.

Die Ergebnisse des Screenreader-PDF-Tests 2007

2. Artikelserie: Fragen und Antworten zu PDFs

Seit Anfang 2007 beantwortet BIK in einer Artikelserie Fragen zum Thema "Barrierefreie PDFs". Seit dem letzten Infobrief sind folgende Fragen dazu gekommen:

  • Das PDF ist mit dem automatischen Tagging des Adobe Reader 8 gut nutzbar, warum reicht das nicht aus?
  • Ungetaggte PDFs sollen manchmal besser zu benutzen sein als PDFs mit Tag-Strukturen. Stimmt das?
  • Wer ist verantwortlich für die Barrierefreiheit von PDF-Dokumenten?
  • Müssen Printbroschüren auch barrierefrei sein?
  • Die Inhalte sind eigentlich nicht neu. Müssen Flyer trotzdem barrierefrei sein?
  • Und wenn die PDFs dann einfach entfernt werden?

Hier finden Sie die Antworten:
PDFs - Fragen und Antworten

3. Test der Woche: Fahrplanauskünfte im Vergleich

Im Juni haben wir in einer kleinen Testreihe die Online- Fahrplanauskünfte von drei städtischen Verkehrsbetrieben sowie der Deutschen Bahn geprüft.

Das erfreuliche Ergebnis: Trotz der Komplexität webbasierter Fahrplanauskünfte mit umfangreichen Formularen und Datentabellen konnten wir zwei der Testkandidaten als "gut zugänglich" bewerten, nämlich die Angebote der Verkehrs- verbünde Oberelbe (VVO) und Rhein-Ruhr (VRR).

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) kommen nicht ganz an diese guten Ergebnisse heran, sind aber auf dem richtigen Weg. Weit abgeschlagen allerdings die Deutsche Bahn mit nur 68,75 Punkten und der Bewertung "schlecht zugänglich".

Die Testergebnisse im Überblick:

  • 31.05.2007: 88,00 Punkte für die Berliner Verkehrsbetriebe
  • 06.06.2007: 91,00 Punkte für den Verkehrsverbund Oberelbe
  • 13.06.2007: 90,00 Punkte für den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
  • 20.06.2007: 68,75 Punkte für die Deutsche Bahn

 Alle Tests der Woche

4. 95plus-Liste: 3 neue Einträge

95plus ist eine Liste mit Dienstleistern, die im Sinne der BITV barrierefreie Webangebote erstellen können.

Inzwischen sind 55 Agenturen eingetragen. Seit dem letzten Infobrief im Juni ist eine Agentur neu aufgenommen worden:

  • + sinngemaess mit http://dabisch-doerr.de

Zwei Agenturen haben ihren bestehenden Eintrag um ein neues Referenzprojekt erweitert:

Die vollständige 95plus-Liste

5. Ankündigung: Ministerientest im August

Im August prüfen wir die BITV-Konformität von Webangeboten der Bundesministerien und obersten Organen des Bundes. Ergebnisse im kommenden Infobrief, Mitte September.


Der BIK-Infobrief informiert über Tests von Webangeboten, den Stand der Entwicklung unserer Testinstrumente und andere Aktivitäten des Projekts BIK.


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